Verbandsjugendlager
 
 
Verbandsjugendlager 2010 in Laupheim

 
Wie bereits letztes Jahr haben wir, die Jugendgruppe des Fischereivereins Kirchberg,
am Verbandsjugendlager teilgenommen. Bei nicht so rosigen Witterungsbedingungen
trafen wir uns zum Sammeln und Verpacken der Utensilien um 13.00 Uhr an der 
Fischerhütte. Nachdem alles im Transporter und Hänger verstaut wurde, die Eltern
verabschiedet, ging es mit 6 Jugendlichen und 2 Betreuern auf den Weg. Guten Mutes, das
Navi eingestellt, kann es ja keine Probleme geben. Denkt man!! Im Ortsteil von Laupheim
angekommen, fings schon an! „Umleitung“ Also dreimal links und zweimal rechts und was war das? Ortsende!
Aber vielleicht ist der Baggersee ja etwas außerhalb!?
Also weiter immer auf der Suche nach einem Schild oder Hinweis vom Verband. Nach mehreren Kilometern im Kreis und erfolgloser Suche wurden Passanten gefragt. Ungefähre Richtungsangabe und weiter ging’s. Nach kurzer Zeit wurden weitere Suchende ausfindig gemacht. Zusammen Suchen ist doch schöner, oder?   Nochmals gefragt und der See wurde gefunden. Nach anfänglichem Chaos auf dem Platz (Autos und Hänger standen wie wild durcheinander) kehrte so langsam Ordnung ein und so konnten wir den Festplatz auch mit unseren Transportmitteln befahren. Nun wurde mit dem Aufbau der Unterkünfte begonnen und glücklicherweise hatten wir um diese Zeit eine trockene Phase. Gemeint ist damit, dass es den ganzen Tag und die Nacht über nur geregnet hat! Schnell, schnell die Zelte aufgebaut, Angelausrüstung hergerichtet und warten bis endlich die Erlaubnis zum Fischen kommt. Endlich, um 17.00 Uhr wurde im Gemeinschaftszelt die Begrüßung und Einweisung vorgenommen. Danach gins ans Wasser. Das ist wörtlich zu verstehen, da es an diesem Abend reichlich von oben kam. Gefangen wurde an diesem Abend gar nichts. Am nächsten Morgen war ab 4. 30 Uhr freies Fischen angesagt. Alle Jugendlichen von Kirchberg und ein Betreuer (unser Fredle) waren bis 7.00 Uhr beim Fischen,leider auch diesmal ohne Erfolg.
 
 Ab 7.00 Uhr gab’s Frühstück. Anschließend wurde mit dem Lagerprogramm begonnen.
 Fisch- und Insektenkunde stand auf dem Programm. Meiner Meinung nach etwas heftig. Es
 mussten nämlich mehrere Krebsarten, unter anderem auch amerikanische Krebse, erkannt werden.
Aber unsere Mannschaft schlug sich tapfer. Im Anschluss gab’s Mittagessen und der erste Arbeitsdienst war angesagt. Spülwasser bereitstellen und Gemeinschaftszelt reinigen. Alles wurde ohne Meckern vorbildlich erledigt. Jetzt endlich wieder zum Angeln.
 Wie bereits gewohnt mit Wasser von oben. Da sich langsam die ersten Fänge herumgesprochen hatten, wurde die Köderwahl und Montage geändert. Und siehe da Alexander hatte seinen ersten Biss. Er konnte aber den Saibling leider nicht rechtzeitig keschern und verlor ihn ca. 1 Meter vor dem Ufer. Nach kurzer Enttäuschung ging’s wieder weiter. Links und rechts von unserem Angelplatz wurden vereinzelt Saiblinge und eine Regenbogenforelle gefangen. Die Fische sind da! Nur von uns fangen lassen sie sich nicht bekam ich mehrmals zu hören.
Nach dem gemeinschaftlichen Abendessen durfte am Freitagabend nochmals gefischt werden.
Auch hier wurde außer kleineren Barschen kein richtig großer Fisch gefangen. Am darauf
folgenden Tag wurde das freie Fischen ab 4. 30 Uhr nicht mehr von allen Jugendlichen in
Anspruch genommen. Die ersten Anzeichen von mangelndem Schlaf kamen zum Vorschein.
An diesem Tag war Casting angesagt. Für einige Teilnehmer von uns etwas Neues und
ungewohntes. Es muss ein Blei mit verschiedenen Wurftechniken auf eine Scheibe bzw. Folie
geworfen werden. Hier hat sich die Mannschaft sehr gut geschlagen und sogar unser Fredle
war besser wie der Jugendwart! „Ich gratuliere“! Für den Abend war vom Verband eine
Fledermausführung angesagt. Eine Biologin kam, um uns die Lebensweise, die Arten und
verschiedene andere Sachen über die Fledermäuse, zu erklären und auch zu zeigen. Ausgerüstet mit Kopf- , Taschenlampen, Regenschirm oder Regenjacke, sowie Gummistiefel ging’s  mit großer Erwartung los, den Fledermäusen entgegen. Unterwegs wurde dann bereits über das Verhalten und Jagen der Fledermäuse erzählt. Bei mehren Stationen Halt gemacht, konnte eine vorbeifliegende Fledermaus beobachtet werden. Das passende Hörgerät für Fledermäuse hatte unsere Biologin auch dabei. Das soll heißen, dass die Schallwellen welche  Fledermäuse aussenden hörbar für den Menschen umgewandelt werden. Bei auftreffen der Schallwellen auf Insekten hat sich die Frequenz und somit die Taktfolge verändert. Am Schluss der Führung wurde ein kleines Spiel zum verdeutlichen des Echolots gespielt. Außenstehende würden „blinde Kuh“ dazu sagen. Am Lagerfeuer wurde dieser Abend voll genossen. Am Sonntagmorgen war wieder freies Fischen ab 4. 30 Uhr angesagt. Trotz eisiger Kälte (+2°C) morgens machten sich wieder einige Jungfischer auf an den See. Nun endlich konnte Alexander einen schönen Saibling überlisten und auch rechtzeitig keschern! Dies sollte leider der einzige große Fisch für die gesamte Mannschaft samt Betreuer sein. Am Sonntagmorgen gegen 10.00 Uhr nach dem gemeinsamen Frühstück und fischen wurde mit dem Aufräumen oder besser gesagt zusammenräumen begonnen.Gegen 12.00 Uhr gab’s noch Mittagessen und im Anschluss die Siegerehrung.
Zum Abschluss gab’s dann wie gewohnt noch Pizza, die in der Fischerhütte verzehrt wurde.
Alles in allem hatten wir wieder viel Spaß, etwas gelernt und die Entscheidung getroffen nächstes Jahr wieder dabei zu sein.
 
Stefan Rösch
Jugendwart
 
 

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