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Winter und Angelgerät


Nachdem der Anglersee und der Gießen bis zum Anfischen im März für das Angeln  gesperrt  und somit die Angeltätigkeit eingeschränkt ist, bleibt mehr Zeit, sich um die Angelausrüstung zu kümmern und für die neue Saison "fit" zu machen.
Dazu ein Beitrag aus "angeln-online.de":

Das Angelgerät hat das ganze Jahr über Schwerstarbeit geleistet. Damit das wertvolle Gerät auch in der kommenden Saison reibungslos funktioniert, ist nun die Zeit gekommen es einer gründlichen Inspektion / Kontrolle, sowie Pflege zu unterziehen und evtl. kleinere Reparaturen durchzuführen.
Das wird benötigt.
Hilfsmittel/Werkzeuge
– für die Pflege kommen haushaltsübliche Reiniger und Geräte zum Einsatz! – für die Konservierung und Schmierung säurefreie Öle u. Imprägnierspray.

So gehe ich vor!

Kleinteile und Behälter

Als erstes nehme ich mir die Kisten mit den Kleinteilen vor. Alle Kleinteile werden in eine Schüssel mit einer leichten, warmen Seifenlauge  geschüttet und gereinigt. Danach mit einem nicht  fusselnden Lappen abgetrocknet –  bei unzugänglichen Stellen kommt der Föhn zum Einsatz. Eine Konservierung ist  bei Kunststoffteilen nicht erforderlich.

Kleinteile aus Metall

Nach der  gründlichen  Reinigung werden angerostete Kleinteile aus Metall über Nacht in Abflussfrei  oder  ähnlich aggressive  Reiniger gebadet. Am Tag darauf sind sie metallisch blank. Nach dem diese Teile dem Reinigungsbad  entnommen wurden, müssen sie gründlich mit klarem Wasser abgespült und getrocknet werden.  Achtung diese Reiniger sind ätzend Sicherheitshinweise beachten . Anschließend ist eine Konservierung dringend erforderlich. Mein Favorit hierfür ist Ballistol.  Ballistol ist ein Öl welches sich nach kurzer Zeit verfestigt –nicht verharzt – es bleibt schmierfähig.

Rod Pod, Brandundsrutenständer, Trolly´s und anderes metallisches Zubehör

Diese größeren Teile reinige ich in der Badewanne  oder unter der Dusche mit oben genannter Seifenlauge . Nach dem Reinigen wieder gut trocknen. Besonders  sorgfältig   gereinigt werden die  Scharniere und die teleskopartigen Teile. Hier sollte –wenn möglich – eine Innenreinigung erfolgen. Auf eine gute knirschfreie Verschiebbar-/Leichtgängigkeit ist zu achten.  Kleine Macken werden mit feinem Schmirgel ausgeschliffen und der Grat entfernt. Je nach Oberfläche wird der Lack ausgebessert oder bei blanken Metall diese mit Chrompolitur ( z. b.  Never Dull Chrompolitur Watte -gibt es im Motorradladen) auf Hochglanz gebracht.  Anschließen wie gehabt mit Ballistol oder WD 40 konserviert.  WD 40  bildet einen dünnen Schmierfilm, verfestigt sich aber im Gegensatz zu Ballistol nicht.

Ruten:

Steckruten:

Nach einer gründlichen Reinigung mit Seifenlauge  – das Blankinnere  nicht vergessen, erfolgt die Kontrolle des Blanks , des Lackes und der Ringe auf feine Risse. Ein Lupe  ist hierbei eine wertvolle Hilfe. Risse im Blank sind kaum zu reparieren – es sei denn man wechselt das betreffende Rutenteil aus.  Bei Weiterverwendung  besteht Bruchgefahr. Risse im Rutenlack oder in der Lackierung der Ringbindungen, werden nach einem anschleifen mit ganz feinem Schmirgelpapier, mit Rutenlack ausgebessert. Bei einem Riss in einer Ringeinlage oder eines Ringsteges  muss  der Ring ausgetauscht werden. Hiernach erfolgt eine Konservierung mit eines der oben genannten Öle. Die Einsteckzapfen und Hülsen mit Grafitpuder /-oel, leicht einreiben.

Teleruten

Teleruten werden genau wie die die Steckruten gereinigt, kontrolliert und ausgebessert. Jedoch ist hier eine Innenreinigung besonders wichtig. Wer es sich zutraut, sollte die Ringe entfernen, die Rute in seine Segmente  zerlegen. So geht eine wirklich gründliche eine Reinigung leichter von statten.

Ringe entfernen:

einfach erwärmen und abziehen

Ringe anbringen:

etwas Heißkleber auf das Blank oder in die Tube geben Ring wieder aufstecken.

Schnur und Rollen

Schnur

hier kontrolliere ich die ersten 20m auf Verschleiß , ggf. werden sie wenn erforderlich entfernt. Ist die Schnur jedoch schon einige Jahre drauf , wird sie umgespult, so das die unbenutzte untere Hälfte nach oben kommt. Stelle ich fest, dass die Schnur spröde/hart geworden wird sie ausgetauscht. Ich bevorzuge da weichere Schnüre (Mono) , diese haben aufgrund der Weichheit (mehr Weichmacher) eine längere Lebensdauer.

Rollen

Hier nehme ich nur die Spule ab und baue  die Kurbel aus. Nach einer gründlichen Reinigung und nachfolgender Trocknung kommen  von außen ein paar Tropfen Öl –WD 40 an die Spulenstange und in die Lager der Kurbel.   Von einer Innenreinigung der Rollen rate ich ab. Rollen sind heutzutage High-Tech-Geräte ohne entsprechendes Know-How und Werkzeug ist eine Demontage und Montage kaum mehr möglich.Wie schnell ist eine kleine Feder weg gesprungen. Deshalb sind einige Hersteller dazu übergegangen, bei Rollen im oberen Preissegment, verschließbare Ölbohrungen anzubringen und liefern das Öl auch gleich mit.

Stoffe und Leder

Stoffe

Kleidung wird nach Anleitung gewaschen, Rutenfutterale , Zelt / Biwi mit einer leichten Seifenlauge gereinigt und  nach dem Trocknen mit einem guten Imprägnier Spray eingesprüht.

Leder

Ledersachen können ebenfalls mit Seifenlauge gereinigt werden. Nach dem Trocknen werden diese dann mit Lederfett eingerieben. Ballistol ist hierfür hervorragend geeignet.

Viel Spaß bei der Gerätepflege!

Gruß Oldman


Der Sportfischereiverein Kirchberg-Iller wünscht allen Fischerkameradinnen und -kameraden
 
 
 

 


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