Zeltlager 2009
     Zeltlager 2009
 


 
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Bericht von Jugendwart Stefan Rösch:
Jugendzeltlager in Heiligenzimmern September 2009
 
 
Im Mai 2009 hat die Jugendgruppe von Kirchberg zum ersten Mal am Verbandsjugendlager teilgenommen. Auch die Jugendgruppe des ASV Heiligenzimmern unter der Leitung von Marcus Türk war zum ersten Mal dabei. Da diese Jugendgruppe zu dieser Zeit aus nur 2 Jungfischern bestand wurde ich als Jugendleiter von Kirchberg von der Verbandsleitung gefragt ob die 2 Jugendlichen bei uns mitmachen dürfen. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Nach anfänglichem Beschnuppern ging’s an den Erfahrungsaustausch. Hier wurde unter anderem auch das Thema Zeltlager im eigenen Verein angesprochen. Kurzer Hand habe ich Marcus und seine Jungfischer zu einem kleinen Zeltlager nach Kirchberg eingeladen. Tage und Wochen der Arbeit vergingen. Einige E-Mails mit Anhängen wurden hin und her geschickt, bis ende Juli plötzlich für mich unerwartet, eine Einladung zum Zeltlager nach Heiligenzimmern am Bildschirm erschien. Nach Rücksprache mit meinen Stellvertretern und den Jungfischern stand fest „ Wir fahren hin“! Wann wird es beiden Seiten passen? In den Ferien sollte es schon sein, war die Resonanz. Da unser Markus seinen Sommerurlaub bereits hinter sich hatte und im Schichtdienst arbeitet wurde der Termin mit ihm zuerst abgestimmt und festgelegt, anschließend mit Heiligenzimmern geklärt. Nun ging’s daran die Einladungen an die Jugendfischer zu schreiben.
Mit insgesamt 14 Personen, davon 9 von 13 Jungfischern, ging es bei mäßiger Witterung in Richtung Schwarzwald. Dort angekommen, wurden wir herzlichst empfangen. Bei kurzer Regenpause wurden schnell die Zelte aufgebaut und anschließend gleich mit Kaffee und Kuchen verpflegt zu werden. Die Eltern der Jungfischer aus Heiligenzimmern, sowie die Eltern von Marcus haben einen super guten Kuchen gebacken. Selbstverständlich darf der Schokoladenkuchen von meiner Frau nicht vergessen werden.
Da die Meute kaum noch zu bändigen war, ging der Jugendleiter Marcus gleich zum Programmpunkt zwei über. Er Hatte auf unserem Zeltplatz ( Wiese) diverse Lose die an kurzen Stöcken montiert waren versteckt. Diese zu finden war die Aufgabe. Zwischen Hölzern an Büschen oder hohem Gras versteckt, wurden die meisten gefunden. Die Nummer welche auf dem Los stand war mit einer Frage aus der Fischerei verbunden. Die hatten es ganz schön in sich!!!! Selbst ich als Jugendleiter hätte nicht alle korrekt beantworten können, ohne nachzulesen.
Nun ging es trotz Regen ans Wasser zum Angeln. Wie soll’s auch anders sein, als dass Kai den ersten Fisch fängt. Es war ein Rotauge.  Diverse kleinere Brassen, Rotaugen und Rotfedern sollten folgen. Dass auch größere Fische sich in der Teichanlage befinden, wurde uns von Marcus eindringlich bewiesen. Ein lautes Blupp in Richtung Wasser, ein kräftiger Schluck aus der Flasche, die Angelrute geschnappt und beködert. Keine zehn Minuten später war ein Schuppenkarpfen von gut 7 Pfund im Kescher! Alle anderen konnten die Welt nicht mehr verstehen. Weitere 3 Stunden sollten vergehen, ehe Kai einen Biss an seiner Rute hatte. Es war eine schöne Regenbogenforelle mit ca. 2 Pfund. Zwischenzeitlich war auch der Ortsvorsteher bei uns eingetroffen um uns herzlich Willkommen zu heißen. Ungefähr 15 Minuten später konnte dann auch unser Markus eine schöne Regenbogenforelle mit ca. 1200 Gramm landen. Diese beiden Fische wurden versorgt und mit Gewürzen eingelegt. Weitere Fangerfolge sollten leider noch längere Zeit ausbleiben.
Um das Abendessen standesgemäß am Lagerfeuer zubereiten zu können, wurde von Marcus und mir die Feuerstelle hergerichtet und das Lagerfeuer angezündet. Pünktlich nach dem anzünden kam auch unser Brennholz mit dem Traktor vom Ort herauf gefahren. Mit der Kettensäge zu Recht gesägt, konnte dann problemlos nachgelegt werden.
Da meine Frau als weibliche Aufsichtsperson von mir mit angemeldet wurde, hatte sie den Wunsch geäußert ihre Nordic- Walking Stöcke mitnehmen zu dürfen. Eine kleine Unterweisung durch Marcus dann wurde die Route mit etwa 6 Kilometer Wegstrecke in Angriff genommen. Ziel war es das Jäkle Grab, eine kleine Pilgerstätte in Heiligenzimmern.
 
Da die Jungfischer durch Markus und Kai gut beaufsichtigt waren, konnten Marcus und ich die Zeit am Lagerfeuer zu Plaudereien nutzen und auch genießen. Als genügend Glut an der Feuerstelle vorhanden war ging’s ans Grillen der Würste und Frikadellen. Ein richtiges Highlight!
In der Zwischenzeit war auch meine Frau wieder eingetroffen und konnte die Geschichte vom Jäkle erzählen. Alle anwesenden Jungfischer hörten mit großen Augen aufmerksam zu. Als der Hunger gestillt war ging’s wieder ans Angeln.
 Da die Witterung besser wurde und die Dämmerung im Anmarsch war wurden die Angeln neu beködert und mit Knicklichter versehen. Unser Besuch stand unter dem Motto „Raubfisch“ somit war klar, es muss ein Hecht oder Zander gefangen werden!
Bei weiteren Zusammenkünften am Lagerfeuer wurde die Geschichte vom Jäkle ausgeschlachtet. Bei Kerzenschein wurde der Geist dann beschworen! Dies ging dann soweit, dass Kai unserem Jungfischer Dario aus der Dunkelheit am Rücken gestupst hat und dieser fast an einem Herzinfarkt starb. Alle anwesenden Personen konnten sich vor lauter Lachen fast nicht mehr auf der Bank oder Stuhl halten. Man bedenke, dass an der Fischerhütte kein elektrisches Licht vorhanden ist und sie sich am Waldrand befindet.
Die zwei Forellen welche bereits mit Gewürzen hergerichtet waren, wurden nun in Alufolie gepackt und in der Glut des Lagerfeuers zubereitet. Man kann es gar nicht glauben wie gut ein solcher Fisch schmecken kann!
Nach dem dinieren mit den Fingern ging es wieder ans Wasser.
Mit zehn ausgelegten Ruten sollte sich doch wenigstens ein Fisch überlisten lassen. Es dauerte jedoch noch eine weitere Stunde ehe von Kai ein Hilferuf kam. Ein Zander mit etwa 35 cm war der Fang. Köder war ein Kombi aus Wurm und Maden. Durch diesen Fangerfolg motiviert, ging es mit neuem Elan zu den eigenen Ruten. Leider konnte bis 24,00 Uhr kein weiterer Fisch überlistet werden.
Weil einige Jungfischer mit dem ausbleibenden Fangerfolg nicht richtig umgehen konnten, wurde am nächsten morgen der Köder gewechselt und das Motto außer Acht gelassen. Einige Ruten wurden mit Boilies bestückt. Dies geschah am Samstagmorgen gegen 4.30 Uhr!
Man kann sich gar nicht vorstellen, was für eine Motivation Jungfischer an den Tag legen können.
Gegen 8.00 Uhr ging’s ans Frühstücken. Bei frischen Brötchen, Wurst und Käse und natürlich selbstgemachter Marmelade in freier Natur konnte man nur genießen. Kaffee und Kaba fehlten natürlich auch nicht.
Frisch gestärkt ging auch ich ans Wasser, um wenigstens einen Fisch zu fangen. Dies ist mir auch geglückt. Ich konnte einen Barsch von ca. 5 cm Länge erbeuten. Um es vorweg zu nehmen der Fangerfolg blieb bei allen Beteiligten aus.
Nun kam Marcus mit einer weiteren Überraschung an uns herangetreten. „Casting“ auf deutsch Angelzielwurf! Bei fünf Versuchen gilt es möglichst fünf Mal das Ziel, in unserem Fall einen Eimer zu treffen. Pro Treffer gab’s einen Punkt aufs Konto.
Da beim ersten Anlauf die Lose zu finden und das Angeln wichtiger war, nicht alle gefunden wurden, wurde nun ein zweiter Anlauf gestartet. Weitere vier Lose wurden gefunden. Die Fragen wurden alle richtig beantwortet.
 
Da sich die Abreise in greifbarer Nähe befand wurde mit dem säubern der Anlage begonnen. Leere Flaschen Chipstüten und Maisdosen wurden eingesammelt und die Zelte abgebrochen.
 
Weil ich vom Verbandsjugendlager meinen Jungfischern eine Pizza schuldig war, habe ich mit Marcus vereinbart für alle Pizza auszugeben. Was glaubt Ihr wie viel Backbleche für die hungrige Meute benötigt werden?! Wir haben es mit 4 Blechen gestartet und es hat gereicht, alle satt zu bekommen.
Nun musste nur noch das Stechen zwischen den 2 führenden Jugendlichen ausgeführt werden um den Sieger oder die Siegerin zu ermitteln. Hier bewies Jana die bessere Hand oder die besseren Nerven. Sie traf beim Casting schneller als Alexander. Somit ergab sich folgende Wertung.                                 
 
Jana Bünger 1. Platz; Alexander Rösch 2. Platz; Matthias Rösch 3. Platz.
 
 
Alle 3 Sieger bekamen eine Medallie mit der Aufschrift des 1. Jugendlagers in Heiligenzimmern 2009.
 
Wir bedanken uns bei Marcus Türk und seinen Helfern für das gelungene und abwechslungsreiche Wochenende in Heiligenzimmern und freuen uns schon auf den Gegenbesuch in Kirchberg nächstes Jahr!
 
Stefan Rösch
Jugendwart

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By: Gewinnspiel-Gewinner
 
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